Tausende von Gläubigen kommen jährlich in die Basilika des Hl. Nikolaus, um sich dem Gemälde der gnädigen Jungfrau Maria zu verbeugen, der Patronin vom Trnavaer Volk, an dem in der Zeit der größten Qualen ihr blutiger Schweiß und Tränen auftauchten.

Was ist hinter dem Ruhm des hölzernen Gemälde von Trnavaer Jungfrau Maria, zu Ehren dessen jährlich die Große Novene stattfindet, um die Zauber zu feiern? Ihren Anfang sollten wir im Jahre 1585 suchen. Gerade in dieser Zeit studierte der zukünftige Erzbischof František Forgáč in Rom. Seit der Jugend gehörte er zu den Marianischen Verehrern und im Kloster des Hl. Alexander und Bonifacius in Rom fand Gefallen an der Ikone der Jungfrau Maria. Er wollte auf das Gemälde nicht verzichten und deshalb entschied er sich, eine vertraute Kopie davon zu sichern, bevor er Rom verließ. Diese Kopie schenkte er schließlich der Kirche des Hl. Nikolaus, wo sie bis heute hängt.

Heute befindet sich das Gemälde in der Kapelle des heiligen Kreuzes in Basilika des Hl. Nikolaus, die in Jahren 1629-1636 erbaut wurde. Die Wände sind mit Dankgeschenken von Gläubigen bedeckt, denen Jungfrau Maria angeblich half. Aber sie half nicht nur den Einzelnen Seine Fähigkeiten und Zauberkraft "demonstrierte" das Gemälde zum ersten Mal im Jahre 1663. In der Zeit, als die gefährlichen Türken zu Trnava näherten, kam es zu einem unerklärbaren und außergewöhnlichen Ereignis. Das Gemälde der Jungfrau Maria weinte blutige Träne und die Türken lenkten unerwartet von Trnava ab.

Einige Jahre später war die Stadt von einer tückischen Pestepidemie belastet. Pest verbreitete sich schnell und wählte immer neue Opfer aus. Der Stadtrat suchte Wege, wie Pest zum Stillstand bringen. Als sie schon geplagt waren und keiner Rat half, entschieden sie, eine Prozession mit dem Zaubergemälde der Patronin von Trnava am Feiertag Mariä Himmelfahrt zu führen. Betende Gläubigen gingen zusammen durch die Stadt und die Prozession wurde in der Basilika abgeschlossen. Mit Wörtern „Te Deum Laudamus – Dich, Gott, loben wir“, ging Pest auf einmal zu Ende. Auch dank diesen Zaubern wurde die Basilika des Hl. Nikolaus im Jahre 2008 für einen Marianischen Wallfahrtsort der Trnavaer Erzdiözese erklärt.

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Öffnungszeiten:
April, Mai, Juni, September, Oktober
Montag - Mittwoch: GESCHLOSSEN
Dienstag - Freitag: 10:00 - 12:00 / 13:00 - 16:00
Samstag - Sonntag: 13:00 - 17:00

Eintritt:
Eintritt frei
Juli, August
Montag - Mittwoch: GESCHLOSSEN
Dienstag - Freitag: 10:00 - 12:00 / 13:00 - 17:00
Samstag: GESCHLOSSEN
Sonntag: 13:00 - 17:00

 

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Basilika des hl. Nikolaus
Námestie sv. Mikuláša, 917 01 Trnava
Dekan: prof. ThDr. Stanislav Vojtko, PhD.
Tel.: +421/ (0)33/ 59 31 082
trnava@fara.sk
www.trnava.fara.sk